Next Games

Latest Results

BasKid werden!

Die Basketball-Abteilung des SFB 94 e.V., Basket Brandenburg bietet eine Plattform für ball-interessierte Kinder und Jugendliche, sich mit dem Basketball anzufreunden und vielleicht den weiteren sportlichen Weg mit dem orangenen Leder zu gehen.

Baskets II gelingt Aufstieg in die Landesliga

Am vergangenen Wochenende kam es für die 2. Herrenmannschaft der Baskets aus Brandenburg zum „Final Four- Turnier“ der Bezirksliga. Die 4 besten Teams aus beiden Ligen trafen dabei in Strausberg aufeinander, um den Meister der Saison 08/09 unter sich auszumachen und gleichzeitig zu ermitteln, wer sich den Aufstieg in die Landesliga sichert.

Der USV Potsdam III, die Strausberg Mustangs und Chemie Erkner waren die Konkurrenten der Baskets II und nach einem äußerst spannenden Finalturnier waren es am Ende Potsdam und Brandenburg, die im Finale standen. Der Titel ging verdient an Potsdam aber der Aufstieg an Brandenburg (da Potsdam II bereits in der Landesliga spielt und offiziell nicht 2 Teams aus einem Verein in derselben Liga agieren dürfen) und somit war die Freude bei beiden Teams im Anschluss groß. Im ersten Spiel des Tages trafen die Baskets aus Brandenburg gleich auf den Gastgeber aus Strausberg. Die Mustangs, vor ein paar Jahren noch in der Oberliga Brandenburg agierend, waren nach nur einer Niederlage in der regulären Saison und mit dem Heimvorteil ausgestattet, der große Favorit vor dieser Begegnung. Dennoch wollten die Brandenburger um Trainer Aleksander Novakovic die Überraschung unbedingt möglich machen, um so das selbst erklärte Saisonziel, den Aufstieg in die Landesliga zu realisieren. Doch die Gastgeber starteten besser in die Partie und führten nach 4 Spielminuten schnell mit 6:0. Erst nach knapp 5 Minuten konnten die Baskets durch Korinth erstmalig punkten. Beide Mannschaften suchten ihr Heil defensiv in einer Zonenverteidigung, wobei es den Mustangs zu Beginn des Spiels besser gelang, die des Gegners auszuspielen. 10:4 lautete es nach 6 absolvierten Minuten für den Titelaspiranten Nr. 1. Mit einer frühen Auszeit wollte Trainer Novakovic diesen Lauf der Strausberger unterbrechen und seine Spieler nochmals auf das Spiel des Gegners einstellen. Vor allem Kapitän Christian Rosenkranz merkte nun, dass er sein Team antreiben muss und verwandelte in den nächsten knapp 2 Minuten starke 3 Dreipunktewürfe und sorgte fast im Alleingang dafür, dass seine Mannschaft bis zum Ende des 1. Viertels wieder auf 13:16 herankam. Zu Beginn des 2. Spielabschnittes war es nun weiterhin die Brandenburger Reserve, die erst einmal den Ton angab. Wiederum Rosenkranz und Korinth punkteten und brachten die Havelstädter erstmalig mit 23:20 in Front. Doch die Mustangs zeigten sich unerschrocken. Mit 2 schnellen Dreiern hatten sie die passende Antwort parat und ging erneut in Führung. Die Brandenburger ließen sich in der Folge aber nicht abschütteln und hielten die Begegnung bis zum Ende der 1. Halbzeit offen. Beim Stande von 28:30 aus Sicht der Baskets ging es dann in die Kabinen. Auch zu Beginn der 2. Hälfte änderte sich nicht viel an dem Bild auf dem Feld. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe und man merkte beiden jeweils an, wie wichtig der Ausgang der Begegnung sein würde. Beim Stande von 36:36 nach 25. Spielminuten kamen die Brandenburger Gäste nun aber aus dem Tritt und verloren etwas den Faden. Die Hausherren nutzten diese Schwächphase des jungen Brandenburger Teams umgehend aus und erzielten viele einfache Zähler. Strausberg setzte sich auf 45:36 ab und Basket- Coach Novakovic sah sich erneut zu einer Auszeit gezwungen. In der kurzen Pause bekam Jan Fleischhauer spezielle Anweisungen, wie er den immer besser werdenden Strausberger Centerspieler verteidigen sollte und diese Instruktionen halfen sofort. Defensiv standen die Brandenburger nun wieder stabil und auch im eigenen Angriff liefen die Spielzüge nun wieder geordneter ab. Die Jugendspieler Bronnert und Dignas kamen zu Zählern und brachten ihr Team wieder ins Spiel. Vor dem letzten Spielabschnitt waren die Baskets trotz 6 Punkten Rückstand also weiterhin in Schlagdistanz. In der letzten Viertelpause munterten sich Spieler und Trainer nochmals gegenseitig auf und appellierten an die Einstellung, das Kämpferherz und den Willen. Es ging in die wohl entscheidenden 10 Minuten der gesamten Saison. Kein Team konnte sich anfangs entscheidend absetzen. Es ging hoch und runter und die Spannung war 4 Minuten vor dem Ende zum Greifen nahe. Die Hausherren führten knapp mit 3 Punkten doch die Brandenburger wollten nicht aufgeben. Lars Zachau, einer der besten Distanzschützen der Baskets, der in den ersten 36 Minuten der Partie einen rabenschwarzen Tag erwischte, griff nun endlich erfolgreich ins Geschehen ein und erzielte 5 Punkte in Folge zu umjubelten 57:57 Ausgleich. 2 Punkte auf beiden Seiten, 59:59. Jeder Fehler sollte nun entscheidend sein und die Strausberger begangen den ersten. Basket- Centerspieler Fleischhauer durfte sich nämlich den Rebound nach seinem eigenen Fehlwurf sichern und erneut zum Korbwurf hochsteigen. Er nutzte seine 2. Chance und traf per Korbleger zum 61:59 knapp 2 Minuten vor dem Ende. Auch in der Verteidigung packten die Brandenburger zu und sicherten sich den Ball. Vorne lief Zachau nun heiß und traf erneut per Dreier. 5 Punkte- Führung für die Gäste. Die Mustangs antworteten aber prompt und konnten verkürzen. Doch die Baskets wurden nicht nervös und konnten die Zonenverteidigung des Gegners erneut überwinden. Sven Korinth traf unter dem Jubel der mitgereisten Fans zum 66:61, bei einer verbliebenen Spielminute. Nun nahm Strausberg eine Auszeit und besprachen die nächsten Spielzüge. Man war gezwungen schnell zu Punkten und konnte per Dreier erfolgreich abschließen. Im Anschluss stoppten sie sofort die Zeit und schickten Basket Jochen Trapp an die Linie. 6,2 Sekunden vor dem Ende zeigte dieser aber Nerven und verpasste beiden Chancen zu Punkten. Weiterhin führten die Brandenburger nur mit 67:64 und die Strausberger hatten mit dem letzten Wurf der Begegnung die Möglichkeit auf eine Verlängerung. Sie wollten den Dreipunktewurf ansetzen doch der Wurf wurde geblockt und das Spiel war aus. Die Baskets hatten die Überraschung geschafft und schlugen den Favoriten mit 67:64. Es herrschte überschwängliche Freude bei Spielern, Trainer und Fans und die gesamte Last fiel von den Schultern. Im 2. Spiel des Tages schlug Potsdam Erkner knapp mit 72:68 und somit stand vor dem abschließenden Spiel bereits fest, dass die Baskets es geschafft hatten und man endlich am Ziel, den Aufstieg in die Landesliga, angekommen war. Das letzte Spiel gegen den USV Potsdam III war dann nur noch eine Formalität und die nutzten die Herren II, um Dinge auszuprobieren, die man im Training zuletzt geübt hatte. Man merkte aber allen Akteuren an, dass die Luft nun raus war und daher gewann Potsdam das Finale deutlich mit 76:47. Das tat aber der Freude der Brandenburger keinen Abbruch und beide Mannschaften beglückwünschten sich im Anschluss einer erfolgreichen Saison. An dieser Stelle nochmals ein herzlichen Glückwunsch an den USV Potsdam III zum Meistertitel.   

 

Landesliga wir kommen! 

 

Es spielten für Brandenburg: Rosenkranz 26 Punkte (6x3), Zachau 12, Korinth 7, Trapp 7, Fleischhauer 6, Bronnert 5, Dignas 4, Wagner, Panoscha, Monse, Koschitzki 

 

AN/DE

Geschrieben von: SN 29.04.2009 13:56 Uhr

Förderer des Vereins